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 Play - Fünfte Etage: Flur zwischen 5. und 6. Etage

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AutorNachricht
Heliotrope Wilkins
Ex-Slytherin
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BeitragThema: Play - Fünfte Etage: Flur zwischen 5. und 6. Etage   Do 21 Aug 2014 - 18:18

Dieser Flur verbindet die fünfte mit der sechsten Etage.
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Marylie Ghostwald
Vertrauensschülerin
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BeitragThema: Re: Play - Fünfte Etage: Flur zwischen 5. und 6. Etage   So 2 Nov 2014 - 15:42

Nachmittag: 02.09.2014

Ich hatte den ersten Schultag endlich hinter mich gebracht. Also entschied ich mich in den Gemeinschaftsraum der Slytherins zu gehen, um mich auszuruhen und dann meine Hausuafgaben zu machen. Als Vertrauensschülerin konnte ich es mir einfach nicht erlauben, meine Hausaufgaben nicht vorlegen zu können.
Gedankenverloren lief ich durch das große Schloss. Es kam nicht selten vor, dass ich mich verlief, aber als Vertrauensschülerin konnte ich einfach sagen, dass ich nach dem Rechten sah und aufpasste, dass die Neulinge keinen Unsinn anstellten. Die, die mich richtig kannten, wussten natürlich, dass ich einerlei Orientierungssinn besaß. Ganz kurz sah ich auf, um heraus zufinden, wo ich mich befand. Dabei musste ich festenstellen, dass ich im Korridor des fünften Stocks war.
Ich sah wieder zu Boden und versank wieder in meinen Gedanken. Ich ging im Kopf durch, was ich im Gemeinschaftsraum als erstes erledigen würde.
Ich lief noch ein Stück als ich gegen etwas- besser gesagt- gegen jemanden rannte, der um einiges größer war als ich und fiel zu Boden. "Kannst du nicht aufpassen?!", fuhr ich die Person an. Erst dann sah ich auf und musste festellen, dass die Person, in die ich soeben gerannt war, aus meinem Haus kam.
Super Sache, ich ,Marylie Ghostwald, war eine ziemlich ungeschickte Person und machte noch andere dafür schuldig. Natürlich sah ich es nicht ein, dass ich mich entschuldigen sollte.

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Alec de Fevré
Slytherin Schüler
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BeitragThema: Re: Play - Fünfte Etage: Flur zwischen 5. und 6. Etage   So 2 Nov 2014 - 16:10

Nach den durchwachsenen ersten Unterrichtsstunden, war er jetzt dabei, ein wenig seine neue Schule zu erkunden. Seine Laune war immer noch mehr schlecht als recht und mit der Schule war er auch noch nicht warm geworden. Gut, der Unterricht war annehmbar, aber ansonsten. Das Essen war nicht so besonders gewesen, wie er es erwartet hatte.

Jetzt war er gerade im fünften Stock und musste sagen, dass die Schule insgesamt sehr unübersichtlich war und er sich, auch wenn er es nicht zugeben würde, noch nicht so recht zurecht fand. Gut, wenn er zum Unterricht musste, konnte er sich anderen Schülern anschließen, aber er wollte eben auch auf eigene Faust allein in der Schule unterwegs sein können, um seine Ruhe zu haben.

Ein wenig Gedankenverloren schlenderte er an den Fenster vorbei und blickte nach draußen in Herbstsonne.

Doch plötzlich wurde seine Aufmerksamkeit wieder auf das innere des Ganges gelenkt. Er wurde angerempelt. Wobei man nicht richtig, von angerempelt sprechen konnte, die Person war eher in ihn reingelaufen und dabei zurück auf den Boden geschleudert worden.

Er blickte herablassend auf das Mädchen, das sich da vor ihm aufraffte. Doch sie fuhr ihn nur an, ob er nicht aufpassen könne.

Wut blitzte in seinen Augen auf.

"Hey Mädchen, du bist in mich reingelaufen und nicht andersherum!", fuhr er sie an.  

Sie wusste wohl nicht, wen sie da vor sich hatte.

"Hast du überhaupt eine Ahnung, wer da vor die steht?", fragte er, während er die Arme in die Seite stemmte.
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Marylie Ghostwald
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BeitragThema: Re: Play - Fünfte Etage: Flur zwischen 5. und 6. Etage   So 2 Nov 2014 - 16:40

Ich richtete meine Uniform. Als mein Gegenüber auf einmal, anfing zu sprechen. Ich verengte meine Augen, als er mich fragte, ob ich denn nicht wüsste, wer vor mir stünde. Amüsiert zog ich die Augenbrauen nach oben. "Selbes könnte ich dich fragen, Schätzchen.", entgegnete ich provokant und deutete auf mein Vertrauensschülerabzeichen. "Das sollte dir auf die Sprünge helfen.", fügte ich hinzu.
Er schien neu zu sein und sich mit dem Ganzen nicht auszukennen. Darüber musste ich ein bisschen schmunzeln. Als ich jedoch merkte, sorgte ich dafür, dass sich meine Miene sofort änderte und sie wurde wieder kalt. Auch wenn er neu war, musste er am ersten Schultag da gewesen sein, um zu wissen, dass er mich hier nicht angreifen könnte. Selbst wenn, wäre immernoch ich am längeren Hebel und würde mich hier nicht duellieren. Ich wollte nicht riskieren, dass ich meinen Posten und somit das Vertrauen zu Mrs. Wilkins verlor.
Auch wenn er für ein Duell im Korridor bestraft werden würde, war da immernoch das Problem, dass ich mich nicht duellieren wollte. Mein ursprünglicher Plan bestand darin, dass ich einfach in den Gemeinschaftsraum ging und meine Hausaufgaben machen würde und am Abend würde ich mich schlafen legen.
Ich seufzte genervt. "Hör zu, ich werd jetzt einfach gehen und meine Hausaufgaben erledigen und dann zu abend essen. Das selbe rate ich dir auch.", entgegnete ich ihm und machte Anstalten, mich an ihm vorbei zu schieben.

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BeitragThema: Re: Play - Fünfte Etage: Flur zwischen 5. und 6. Etage   So 2 Nov 2014 - 18:21

Sie richtete ihre Uniform und verengte bei seiner Frage die Augen, bevor sie etwas amüsiert drein Blickte und meinte, dass sie ihn das gleiche Fragen könnte dabei deutete sie auf ihr Abzeichen, dass sie als Vertrauensschülerin kennzeichnete.

Alec schnaubte.

"Das ich nicht lache. So ein Abzeichen, dass nach der Schule niemanden mehr interessiert ist mir Latte. Wirklichen Ruhm bekommt man anders. Unter anderem durch bekannte und traditionsreiche Familiennamen"
, antwortete er ihr verächtlich.

Jeder Idiot konnte Vertrauensschüler werden, das war weiß Gott nicht schwer. Und wenn man dann die richtigen Beziehungen hatte, war es noch viel mehr ein Kinderspiel.

Doch so etwas reizte ihn nicht. Dann musste er nur auf kleine Erstklässler aufpassen und hätte noch mehr Arbeit. Er war für höheres bestimmt, dass wusste er.

Sie meinte, dass sie jetzt einfach gehen wollte und ihre Hausaufgaben erledigen würde und riet ihm, dasselbe zu tun.

Er lachte Laut auf und hielt sie davon ab, an ihm vorbei zu kommen, was wirklich nicht sonderlich schwer war. Sie war schließlich gut zwei Köpfe, wenn nicht mehr kleiner als er.

"Wieso willst du schon gehen, Süße, wir unterhalten uns doch gerade so nett?", fragte er belustigt.

So einfach kam sie jetzt nicht mehr davon. Wer ihn dumm anmachte hatte immer eine schlechte Zeit, das würde jetzt auch die Liebe Vertrauensschülerin herausfinden. Und was sollte es schon, wenn er von der Schule flog? Dann war er wenigstens wieder zurück an seiner alten Schule und war nur unter Reinblütern.
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BeitragThema: Re: Play - Fünfte Etage: Flur zwischen 5. und 6. Etage   So 2 Nov 2014 - 19:37

Ich zog meine Augenbraue belustigt nach oben. "Oh und du scheinst alles über Ruhm zu wissen.", sagte ich. Der Sarkasmus war bei dieser Aussagen war klar heraus zu hören. Er schien mich echt, auf den Arm nehmen zu wollen. "Du hast recht, wenn Mami und Papi Geld in die Hinterpforte schieben, können sie einem die Karriere locker finanzieren.", stimmte ich ihm gespielt zu. Erneut deutete ich auf mein Abzeichen:"Das wiederum dient mir später als Referenz, damit ich mir meine Karriere selber aufbauen kann."
Als ich gehen wollte, hielt er mich ab. Ich wusste, dass ihm das ein Leichtes war. Ich sah ihn erzürnt an. "Fass mich nicht an.", zischte ich und riss mich los.
"Süße? Hab ich etwas verpasst? Sind wir jetzt etwa seit neuestem ein Paar?", entgegnete ich scharf. Mir war durchaus bewusst, dass das nicht nett enden würde. Genau das wollte ich verhindern. "Hör zu, 'Süßer', ich bin die Letzte, die sich mit dir in diesem Flur jetzt duellieren wird. Wenn du darauf aus bist, tritt dem Duellierclub bei. Und wenn du unbedingt fliegen willst, dann los greif mich an und ich schrei das ganze Schloss zusammen.", forderte ich den jungen Slytherin heraus.

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BeitragThema: Re: Play - Fünfte Etage: Flur zwischen 5. und 6. Etage   So 2 Nov 2014 - 20:21

Ein wenig sarkastisch warf sie ihm entgegen, dass er ja wohl über Ruhm alles wusste. Und dann fing sie auch noch an davon zu reden, dass Eltern mit Geld einem alles finanzieren konnte, sie aber lieber ihr Abzeichen als Referenz benutzte.

Er zuckte mit den Schultern.

"Wer kann, der kann...", er versuchte zwar seine Wut ein wenig im Zaum zu halten. "Zum Glück werde ich nicht hier in England meine Karriere beginnen, sondern an einem wesentlich wärmeren Ort", fügte er noch hämisch und mit leichtem Akzent an.

Offensichtlich gefiel ihr nicht, dass er sie zurück hielt und sie zischte ihn an. Ihr gefiel auch nicht, dass ich sie Süße nannte, und sie fragte ironisch, ob sie jetzt ein Paar waren. Darauf grinste er breit.

"Hättest wohl gerne, dass wir eines wären oder wie?", konterte er grinsend.

Sie fuhr fort, nicht ohne mich ebenfalls Süßer zu nennen, das dies hier vermutlich in einem Duell enden würde. Und er, wenn er das Bedürfnis dazu verspürte doch lieber dem Duellierclub beitreten sollte. Als sie allerdings meinte, dass er sie nur angreifen brauchte, um zu fliegen, war er kurz davor es auch zu tun.

Aber seinen Eltern würde das sicher nicht gefallen. Immerhin waren sie es gewesen, die ihn hier auf diese Minderwertige Schule geschickt hatten.

"Mit dem von der Schule fliegen, würdest du mir nur einen großen Gefallen tun. Und ich duelliere mich nicht gerne so kurz nach dem Mittagessen und dann auch nicht mit Frauen. Das wäre viel zu einfach", meinte er mit einem Schulterzucken in dem mehr Gleichgültigkeit als etwas anderes steckte.

Zwar war er eindeutig ein wesentlich besserer Schwertkämpfe, als ein Duellant, doch seine Zauberkunst war auch nicht von den schlechtesten Eltern.
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BeitragThema: Re: Play - Fünfte Etage: Flur zwischen 5. und 6. Etage   So 2 Nov 2014 - 20:45

Er würde also an einem wärmern Ort leben nach der Schule? Oh, du bist also eins der endotherm arbeitenden Tiere, verstehe.", wies ich dieses Argument ab. Ich war in England aufgewachsen und kam mit dem Klima super klar. Dann verdrehte ich die Augen.
Ich wäre gern mit ihm zusammen? Ungläubig starrte ich ihn an. Erst als seine Aussage mich wirklich erreicht hatte, begann ich laut los zu lachen. Das war ja wirklich unglaublich süß, wie viel er von sich hielt. "Nicht mal wenn du der einzige Junge auf diesem elenden Planeten wärst.", antwortete ich verächtlich. Was glaubte dieser schmierige Typ denn, wer er war. Mit diesem Verhalten würde ihn jedes Mädchen an dieser Schule abweisen. Da würde ich ja sogar noch Vincent vorziehen.
"Du solltest aufpassen, wie du über Frauen sprichst. Es gibt ziemlich viele, denen das nicht passen würde und die würden dir sicher gern Feuer untern Hintern machen, Purzelchen.", warf ich ihm bissig entgegen. Mein Zauberstab, der sich in meinem Umhang befand, sprühte auch schon schon kleine Funken. Das passierte nicht selten, wenn ich aufgebracht war. Ich musste mich jedoch davon abhalten, ihn nicht aus dem Umhang zu ziehen und diesen Chauvinisten gegen die Wände zu schleudern. Also atmete ich einmal tief durch.

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BeitragThema: Re: Play - Fünfte Etage: Flur zwischen 5. und 6. Etage   Mo 3 Nov 2014 - 0:12

Diese Vertrauensschülerin war wirklich komisch. Erst meinte sie, ihn dafür verantwortlich machen zu müssen, dass sie keine Augen im Kopf hatte und jetzt beschimpfte sie ihn auch noch als irgendein Tier.

Das sie auf seine Bemerkung, dass sie sich wünschen würde, mit ihm zusammen zu sein, laut Lachte, überraschte ihn nicht im geringsten. Sie fügte sogar noch an, dass sie das nicht mal tun würde, wenn er der einzige Junge auf dem Planeten war. Dennoch versuchte er sich, sich ein wenig zurück zu nehmen. Natürlich, er hatte schon andere herumgekriegt, aber er wollte sich jetzt nicht schon wieder eine Herausforderung für sich selbst stellen.

"Ich bin leider noch nicht der einzige Junge auf der Welt, also wird das mit uns wohl doch noch warten müssen", meinte er jetzt mit einem freundlicheren Grinsen.

Eigentlich war sie ihm gar nicht so unähnlich, wenn er es so betrachtete. Beide hatten sie ihren Stolz und würden nicht nachgeben.

Klar, sie meinte jetzt noch, das es viele gab, denen seine Art nicht gefiel, das wusste er selbst, aber er konnte auch ziemlich charmant sein, wenn er wollte. Gut, sie bezeichnete ihn als Purzelchen, da hatte er schon schlimmeres erlebt.

Er grinste.

"Hey, da ich nicht gerne eine Auseinandersetzung verliere, wir beide uns aber absolut Ebenbürtig beschimpfen und das so wohl noch ewig dauern würde, oder eskalieren würde, wie wäre es mit einem Patt?"
, fragte er ehrlich und hielt er die Hand hin.

"Ich bin Alec de Fevré und ich mag es nicht besonders, wenn Leute in mich reinlaufen und mich dann auch noch blöd anmachen..."
, stellte er sich noch vor.

Vielleicht war das ein besserer Anlauf? Schließlich gab es immerhin auch hier Leute mit denen man durchaus abhängen können würde.
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BeitragThema: Re: Play - Fünfte Etage: Flur zwischen 5. und 6. Etage   Mo 3 Nov 2014 - 18:36

Ich zog immernoch die Augenbrauen hoch. "In der Zeit bist du sicher wieder an deinem warmen Ort.", antwortete ich grinsend, als er meinte, dass unsere Beziehung wohl nicht etwas warten müsse, wenn ich nur mit ihm zusammen sein würde, wenn er der einzige Junge aus diesem Planten wäre. "Schade aber auch. Da verpasst du auch doch die beste Partie an dieser Schule.", fügte ich sarkastisch hinzu. Vielleicht kam es eingebildet rüber, aber ich glaubte schon, dass ich einige Vorzüge zu bieten hatte.
Misstrauisch wurde ich jedoch als er mir seine Hand anbot. Es war absurd, dass er mich schlagen würde, hatte er doch einen Zauberstab. Aber man konnte einfach nicht vorsichtig genug sein. Es waren durchaus verrückte Zeiten, in denen wir lebten. Zumal ich nicht glaubte, dass wir uns ebenbürtig waren. Klar, zeigte ich oft genug meine eingebildete Seite, aber wenn es um meine Hauskameraden ging, war ich mehr die freundliche Hauskatze als der bissige Tiger.
Ich seufzte und reichte ihm meine Hand:""Marylie Ghostwald, genannt Rylie, ich mag keine Chauvinisten.", entgegnete ich grinsend.
Immerhin musste ich das nochmal gesagt haben. Auch wenn ich mit immernoch nicht vorstellen konnte, woher der Sinneswandel auf einmal kam.

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BeitragThema: Re: Play - Fünfte Etage: Flur zwischen 5. und 6. Etage   Mo 3 Nov 2014 - 19:00

Sie erwiderte, nun etwas weniger schlagfertig, das er, sollte er der letzte Junge auf Erden sein, vermutlich wieder an seinem warmen Ort sein und grinste dabei. Ja vermutlich war das auch so.

Er wollte immer noch nicht hier sein und die meisten Leuten wirkten jetzt schon so komisch. Als sie aber noch hinzufügte, dass ich damit die beste Partie verpasste, musste er kichern. So unrecht hatte sie da gar nicht mal.

"Da hab ich aber wirklich Pech gehabt, hm?", antwortete er, mit ein klein wenig gespielter Traurigkeit. Gut, sie war vielleicht keine schlechte Partie, aber das würde ich ihr so nicht direkt sagen, vor allem nicht nach ihrer Szene, die sie machen musste, weil sie in mich rein gelaufen war.

Zuerst zögerte sie noch, doch dann nahm sie seine Hand und stellte sich nun auch vor. Ihr Name war Marylie Ghostwald, doch man nannte sie auch Rylie und sie mochte, wie zu erwarten, keine Chauvinisten. Er grinste zurück.

"Ich bin eigentlich kein Chauvinist. Zumindest nicht immer. Doch gewisse Dinge, gehen mir gehörig auf die Nerven, wie du gerade selbst feststellen durftest. Ich kann es nicht leiden, wenn man mich anrempelt und es dann nicht für nötig hält sich zu entschuldigen. Genauso kann ich diese ganze Halbblüter und Schlammblüter hier nicht ausstehen", erklärte er ihr. Vielleicht klang es nicht unbedingt so freundlich, aber das war ihm egal, er wollte es noch einmal klargestellt haben.

"Also Rylie, was führt dich hier hoch? Auf Erkundungstour wirst du wohl kaum sein oder?"
, fragte er etwas neckisch. Sie musste wohl ziemlich in Gedanken gewesen sein, um einen fast zwei Meter großen Mann vor sich einfach zu übersehen.
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BeitragThema: Re: Play - Fünfte Etage: Flur zwischen 5. und 6. Etage   Mo 3 Nov 2014 - 20:38

Ich grinste breit. "Ja, du würdest schon so einiges verpassen.", fügte ich hinzu und zwinkerte.
Er wies mich darauf hin, dass er eigentlich kein Chauvinist war. "Davon musst du mich aber erst überzeugen." Ich wusste, dass er recht hatte mit der Tatsache, dass ich in ihn hinein gerannt war. Ich kaute auf meiner Unterlippe herum. "Tut mir leid, ich bin öfter in Gedanken und nehme meine Umwelt nicht wahr. Da ist es manchal leichter einen anderen Schuldigen zu suchen.", gab ich klein bei.
Ich sah mich in dem Korridor um, als er mich fragte, warum ich dort war. Ich errötete. Mit der Wahrheit konnte ich keineswegs rausrücken. Es gab sicherlich kein gutes Bild ab, wenn man sich als Vertrauensschülerin sich nicht auskannte in diesen Mauern. Also deutete ich erneut auf das glänzende Abzeichen. "Das hier bringt mir viele Pflichten ein. Ich war hier oben, um zu gucken, ob ein paar Fünftklässler, besonders die von Gryffindor, hier Unfug machen.", erzählte ich lachend. Nicht selten hatten welche wegen mir Strafarbeiten erledigen müssen. "Irgendjemand muss sie ja erziehen, wenn ihre Eltern zu Hause dazu nicht in der Lage sind.", fügte ich augenrollend hinzu. Mein Augenrollen: Etwas das ich nicht selten machte. Mein Vater mochte es absolut gar nicht, aber es war in den letzten Jahren quasi ein Teil von mir geworden.
"Und du? Was verirrt dich in einen Gang, der ziemlich weit entfernt von unserem Gemeinschaftsraum ist?", erwiderte ich seine Frage.

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BeitragThema: Re: Play - Fünfte Etage: Flur zwischen 5. und 6. Etage   Mo 3 Nov 2014 - 23:08

Als sie zwinkernd meinte, dass er so einiges verpassen würde, nickte er ungewollt ein wenig.

"Sicherlich. Du würdest einen dann vermutlich auch immer für alles verantwortlich machen, was eigentlich deine Schuld war", erwiderte ich grinsend.

Gut, er musste sie erst davon überzeugen, dass er kein Chauvinist war. Aber das war nun wirklich kein großes Problem.

Immerhin entschuldigte sie sich bei ihm, mit der Begründung, dass sie immer in Gedanken war und nicht auf ihren Weg achtete. Gut, das kam vor. Dass sie es anderen in die Schuhe schob, war für ihn auch kein Problem, solange sie nicht in ihn lief.

"Gut, Entschuldigung angenommen, Rylie, du darfst gerne weiter anderen die Schuld geben, aber nur nicht mir, einverstanden?"
, antwortete ich ein wenig fies grinsend.

Andere Schuldige zu finden, die vor allem eigentlich unschuldig waren, war eine schöne Sache, wie er fand.

Sie erzählte ihm auch sofort, was sie hier oben machte. Sie sah nach den Fünftklässlern, vor allem den Gryffindors, um ihnen Strafarbeiten aufzuzwingen.

"Die Gryffindors sind die mit niederem Blut oder?", erkundigte er sich interessiert. Immerhin musste er wissen, wer unter seiner Würde war. Und Solchen kleinen nervigen Bazillen Strafarbeiten aufzudrücken, wäre auch kein schlechter Job für ihn, wie er fand.

Sie fragte natürlich auch, warum er sich hier oben aufhielt, da sie schon sehr weit vom eigentlichen Gemeinschaftsraum entfernt waren.

"Nun, ich bin neu hier, und von daher gilt es für mich, mich hier zurecht zu finden und alles ein wenig kennen zu lernen"
, meinte er sogar ehrlich. So etwas hätte er nicht vor jedem zugegeben.

"Und ich habe festgestellt, dass man von hier oben keinen schlechten Ausblick auf die Ländereien hat"
, fügte er noch an.
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Naomi de Blays
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BeitragThema: Re: Play - Fünfte Etage: Flur zwischen 5. und 6. Etage   Di 4 Nov 2014 - 0:38

Dienstag, den 02.09.2014 – Nachmittag

Bewaffnet mit Federn, Tinte, Pergament und Büchern in meiner Tasche, machte ich mich auf dem Weg vom Gemeinschaftsraum der Gryffindor zur Bibliothek im vierten Stock. Ich wollte meinen freien Nachmittag dazu nutzen, gleich meine Hausaugaben für Verwandlung und Zauberkunst zu erledigen. Die Bibliothek war der richtige Ort, sich in Ruhe seine Aufgaben zu widmen. Anstatt die vertrauten Abkürzungen zu nehmen, benutzte ich die Treppen. Sportliche Betätigung war wie man weiß Gesund.
Im fünften Stock angelangt, näherte ich mich zwei Slytherins, die sich unterhielten. Ich erkannte Rylie unsere Vertrauensschülerin von Slytherin. Der Junge neben der Vertrauensschülerin war mir nicht bekannt. Er war ganz schön groß, dabei sah Rylie neben ihn wie ein Zwerg aus. Der Gedanke ließ mich schmunzeln. Als ich an ihnen vorbei gehen wollte, schnappte ich Rylies Aussage und die Frage des Jungen auf. Ich blieb stehen und zog eine Augenbraue hoch. Das war so Typisch für die Slytherins. „Noch ein Slytherin, der sich für den aller größten hält?“, fragte ich ihn mit gespielten bedauern und musterte den Schüler. Es war richtig schade, dass jemand der so gut aussah, vermutlich auch diese Wahnvorstellungen von reinem Blut hatte.
„Bevor dir unsere Vertrauensschülerin einen falschen Floh ins Ohr setzt, solltest du wissen, dass weder die Gryffindors, Hufflepuffs oder Ravenclaws niedriges Blut haben.“, versuchte ich ihm freundlich zu erklären.
Meine Familie und ich waren auch reinblütig, hielten aber nicht viel von diesem gequatsche, dass Reinblüter was Besseres wären. Als ob man damit etwas besonderes wäre. Selbst die reinblütigsten Zauberer machten Fehler, nur dass sie es nicht zugeben würden. Wenn diese Reinblutfanatiker doch endlich kapieren würden, dass jeder Mensch, mit oder ohne magischer Begabung gleich war.
„Du bist neu, oder?“, fragte ich neugierig. Wobei die Frage sinnlos war, da er definitiv ein neuer Schüler war. Ich hatte ihn hier noch nie gesehen. Obwohl ich meine eigene Meinung zu den Slytherins gebildet hatte, versuchte ich doch freundlich zu ihnen zu sein.
„Ich bin Naomi de Blays. Schulsprecherin und aus dem Haus Gryffindor.“, stellte ich mich vor und strich mir dabei eine rote Haarsträhne aus dem Gesicht, die nach vorne gefallen war. „Und bevor du glaubst, du hast hier ein Gryffindor mit niedrigerem Blut, dann muss ich dich leider enttäuschen.“
Ich lächelte den Jungen an, bevor ich mich zu Rylie wandte. „Und bevor du nach Gründen suchst meinem Haus Strafarbeiten aufzuhalsen, solltest du doch lieber mal auf dein Haus schauen, damit sie kein Unfug machen, Rylie.“
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Marylie Ghostwald
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BeitragThema: Re: Play - Fünfte Etage: Flur zwischen 5. und 6. Etage   Di 4 Nov 2014 - 20:45

Er unterstellte mir, dass ich in einer Beziehung mit ihm, wahrschein ihm die Schuld für alles geben würde. "Das stimmt nicht. Ich bin nicht uneinsichtig.", rutschte es mir beleidigter raus, als es eigentlich geplant war. Dabei schob ich meine Unterlippe noch ein Stück nach vorne und promp sah es aus als würde ich schmollen. Eigentlich tat ich das nur, wenn ich meinen Vater um etwas bat, was er eigentlich nicht tun wollte.
Gerade wollte ich Alec sagen, dass nicht nur das Haus Slytherin Reinblüter beherbergt, als mir jemand zuvor kam. Es war Naomi de Blays, Schulsprecherin und sie kam- wies sollte es auch anders sein?- aus dem Haus Gryffindor. Gespielt freundlich lächelte ich sie an. "Ach Naomi, woher willst du denn so genau wissen, was ich Alec gerade erzählen wollte. Eigentlich wollte ich ihm sagen, dass dem nicht so sei, aber du bist du mir bereits ins Wort gefallen. Ich meine du bist das beste Beispiel.", entgegnete ich mit zuckersüßem Unterton.
Sie kannte mich sicherlich gut genug, um zu wissen, dass das gelogen war. Als sie mich darauf hinwies, dass ich doch lieber auf mein Haus aufpassen sollte, entgegnete ich ihr zuckersüß lächelnd:[color=#339933]"Liebes, die kennen mich gut genug, um zu wissen, dass sie sich bei mir zu benehmen haben.
Dann wandte ich mich wieder Alec zu. Für mich war das Gespräch mit Naomi beendet. "Also wenn du willst, kann dich ein bisschen hier herum führen. Als Vertrauensschülerin kenne ich mich hier bestens aus.", bot ich dem Neuen an. Letzteres lag zwar nicht nur an der Tatsache, dass ich Vertrauensschülerin war, aber das musste ich ja nicht vor unserer Schulsprecherin ausbreiten.

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BeitragThema: Re: Play - Fünfte Etage: Flur zwischen 5. und 6. Etage   Di 4 Nov 2014 - 21:55

Sie antworte, mit gespielter Beleidigung, dass sie nicht unschuldig sei und zog einen Schmollmund.

Das sah tatsächlich irgendwie süß aus. Er musst grinsen.

Dann gesellte sich noch ein weiteres Mädchen hinzu, dass seine Aussage über die anderen Leute hier direkt mit der Frage kommentierte, ob er auch so einer war, der sich für den größten hielt. Dabei lag ein gewisses Bedauern in ihrer Stimme und er fragte sich, ob sie das wohl ernst meinte. Schlecht sah sie auf jeden Fall nicht aus, soviel war jetzt schon sicher. Rote, lockige Haare standen ihr sehr gut.

Dann meinte sie, dass er sich von Rylie keinen Floh ins Ohr setzen lassen sollte und die anderen Häuser nicht von niederem Blut waren. Er seufzte Laut. Ja, dass wusste er, aber es gab so viele Unwürdige. Rylie war sogar schneller als er mit einer Erwiderung. Sie erwiderte und das mit einem zuckersüßen Unterton, der selbst ihm ein wenig zu viel war, dass die andere gar nicht wissen konnte, was sie erwidert hätte.

Sie wollte wissen ob er neu war, eine wirklich blöde Frage, wie er fand, besaß aber im nächsten Moment wenigstens die Güte, sich vorzustellen. Ihr Name war Naomi de Blays und sie war Schulsprecherin. Der Name klang zwar Französisch, sagte ihm aber absolut gar nichts.

"Freut mich Naomi, ich bin Alec de Fevré"
, stellte er sich freundlich vor.

"Dein Name klingt zwar Französisch, aber ich habe ihn noch nie gehört", fügte er noch an.

Ja, sie hatte mit ihrer Vorstellung bewiesen, dass sie immerhin würdig war, das er mit ihr redete.

Unterdessen wandte sich Naomi Rylie zu und meinte, dass sie sich lieber um die Erstklässler ihres Hauses kümmern sollte.

Alec schaute kurz zwischen den beiden hin und her. Das sah gerade ein wenig nach Zickenkrieg auf hohem Niveau aus.

Beschwichtigend hob er die Hände.

"Nana, meine Lieben, sich wegen so etwas anzukeifen ist nun wirklich nicht nötig"
, sagte er beruhigend.

Gut, wäre sie kein Reinblut, wäre ihm das egal, selbst wenn sie noch um einiges hübscher wäre, was doch etwas schwer wäre, aber so, hatte er beschlossen, doch ein wenig einzuschreiten.

Rylie bot ihm an, ihn ein wenig herumzuführen.

"Klar, grundsätzlich gerne, aber ich möchte dich nicht von irgendetwas abhalten. Ich komme auch ganz gut alleine zurecht"
, antwortete er mit einem Schulterzucken.
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BeitragThema: Re: Play - Fünfte Etage: Flur zwischen 5. und 6. Etage   Mi 5 Nov 2014 - 20:29

„Freut mich dich kennenzulernen, Alec. Soweit ich weiß, hat meine Familie keine Wurzeln in Frankreich.“, erwiderte ich auf die Aussage des Jungen, als er meinte, dass der Name Französisch klingt. „Meine Mum stammt aus Irland und mein Dad aus England.“, klärte ich Alec über die Herkunft meiner Familie auf. „Aber deiner ist französisch. Kommst du aus Frankreich?“
Ich glaube, mir kommt gleich das Mittagessen hoch, als die Vertrauensschülerin mich mit ihren zuckersüßen Unterton ansprach. Ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen und sah Rylie an
„Man redet viel wenn der Tag lang ist, Rylie. Ich weiß doch, dass die Slytherin gerne so reden, als wären sie die einzigen Reinblüter die Hogwarts beherbergt.“, erwiderte ich mit normalen Ton. Ich sagte nichts mehr dazu, als die Vertrauenschülerin meinte, dass sie die Slytherins bei ihr zu Benehmen hatte.
Ein Lächeln erschien auf meinem Gesicht, als Rylie Alec vorschlug ihm die Schule zu zeigen. „Wie zuvorkommend von dir Rylie. Du könntest ihm doch gleich den Gemeinschaftsraum für Jedermann zeigen, der sich hier auf diesem Stockwerk befindet.“
Ich sah Alec wieder an und lächelte dabei, während ich ihm erklärte: „Professor Wilkins hat den Gemeinschaftsraum gestern Abend in ihrer Eröffnungsrede erwähnt. Es ist ziemlich cool,aber immer ziemlich viel los. Dort Hausaufgaben zu machen oder zu lernen, ist meistens unmöglich.“
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BeitragThema: Re: Play - Fünfte Etage: Flur zwischen 5. und 6. Etage   Mo 10 Nov 2014 - 20:38

Naomi stellte sich Alec vor. Ich verschrenke meine Arme vor der Brust. Ganz klar Abwehrhaltung. Als sie sich über die Herkunft ihres Namens unterhielten, schwankte mein Blick irritiert zwischen den beiden hin und her. Was war das denn bitteschön?
Ich schob das Kinn nach vorn, als sie sich wieder mir zuwandt. "Ich weiß es besser, Schätzchen.", entgegnete ich kühl. Solchen Unterstellungen wie der ihren würdigte ich keinerlei Erwiderung. Mir war durchaus bewusst, dass das Haus Slytherin nicht die einzigen Reinblüter beherbergte. Ich war nicht unbedingt jemand, der sich sehr viel aus reinem Blut machte. Dieser Klassenkampf war mir zuwider.
Alec jedoch schien, einen Zickenkampf zu wittern, da er sowas in der Richtung äußerte. Verwundert runzelte ich die Stirn. Ich schien an diesem Tag erstaunlich oft den Anschein zu erwecken, dass ich auf Krieg aus war.
Als er auf meinen Vorschlag, ihm die Schule zu zeigen antwortete, dass er mich nicht bei irgendetwas stören wollte, winkte ich ab. "Nein keineswegs!", entgegnete ich. Schließlich war meine Aussage bezüglich der Erstklässler komplette erstunken und erlogen. "Ich kann auch dabei noch Erstklässler zusammenstauchen.", fügte ich hinzu.
Sofort hatte auch Naomi wieder etwas zu melden, und schlug vor- auch wenn ich nicht davon ausging, dass es ein ernstgemeinter Vorschlag war- dass ich Alec in den Gemeinschaftsraum für Jedermann gehen könnte. Kurz überlegte ich. Dann verdrehte ich die Augen und seufzte. "Süße, ich bin genauso lange, wie du hier an dieser Schule. Ich glaub, ich weiß, was ich zeigen könnte.", antwortete ich bissig. Sie schien echt der Meinung zu sein, dass sie als Schulsprecherin nur kluge Ratschläge gab. Dem war nicht so. Dann deutete ich auf ihre Schreibsachen. "Scheint so als würden wir dich eh von etwas abhalten." Dann zwinkerte ich:"Immer schön fleißig sein."
Dann wandt ich mich wieder zu Alec und fragte:"Wie sieht es aus?"

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Alec de Fevré
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BeitragThema: Re: Play - Fünfte Etage: Flur zwischen 5. und 6. Etage   Mo 10 Nov 2014 - 23:15

Immer noch freundlich beantwortete die Schülersprecherin ihm seine Frage und stellte fest, dass ihr Familie nicht aus Frankreich stammte, seine aber vermutlich schon. Und sie freute sich ihn kennen zu lernen, aber das war vermutlich nur aus reiner Höflichkeit gefallen. Er grinste sie freundlich, aber kurz an.

"Ja, ich komme aus Frankreich", meinte er nur, als es schon wieder zwischen den beiden hin und her ging, das Rylie behauptet hätte, dass nur in Slytherin Reinblüter zu finden war.

Danach war der Zwist dann aber zum Glück erledigt.

Rylie meinte, dass es ihr keine Umstände machen würde und sie auf dem Weg auch Erstklässler zusammen stauchen konnte. Er nickte.

Naomi schlug vor, das Rylie ihm doch den Gemeinschaftsraum für Jedermann zeigte, der am Vortag erst eingeweiht worden war, wobei die Vertrauensschülerin die attraktive Rothaarige wieder ein wenig anmachte, dass sie selbst auch wusste, was sie ihm zeigen konnte und was.

Ja, es war sehr offensichtlich dass sich die beiden nicht mochten, dabei sahen sie beide nicht schlecht aus und würden sich ihre Gesichter jetzt auch hoffentlich nicht zerkratzen.

Naomi hatte gemeint, dass der Raum sehr frequentiert war und ihnen geraten, dort nicht Hausaufgaben zu machen, doch Rylie schien die Vertrauensschülerin wieder loswerden zu wollen, und meinte, das sie sie doch von etwas abhalten mussten, und sie besser schnell dorthin ging.
Schade eigentlich, dass Rylie sie loshaben wollte, er hätte sich gerne mehr mit ihr unterhalten, doch wollte er die Vertrauensschülerin jetzt auch nicht vor den Kopf stoßen.

Sie wollte wissen, wie es bei ihm aussah.

"Alles klar, ich bin bereit", meinte er grinsend, wandte sich dann aber noch einmal an die Schulsprecherin.

"War nett, mit dir geredet zu haben, Naomi, man läuft sich sicher wieder über den Weg"
, meinte er grinsend, in der Annahme, dass sie jetzt gehen würde.

Dann blickte er erwartungsvoll zu Rylie.
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Naomi de Blays
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BeitragThema: Re: Play - Fünfte Etage: Flur zwischen 5. und 6. Etage   Di 11 Nov 2014 - 11:54

Alec kam also aus Frankreich. Ich schenkte ihm ein freundliches Lächeln und wollte ihn noch Fragen, wo genau er in Frankreich lebte, doch mit Rylie an Ort und Stelle, würde das nur noch Stress geben, da sie anscheinend alleine sein will mit ihm. Außerdem hatte ich noch meine Hausaufgaben vor mir und keine Interesse an einem Streit.
Was für eine Zicke, schoss es mir durch den Kopf, als die Slytherin Vertrauensschülerin mich zu Recht wies und mich daran erinnerte, dass auch sie genauso lang wie ich an der Schule war. Ich rollte mit meinen Augen und sah das Mädchen genervt an. „Das weiß ich, Rylie. Es war nur ein Vorschlag. Der Gemeinschaftsraum ist zufällig in diesem Stock.“
Als sie auf meine Sachen deutete und meinte, dass die beiden mich von etwas abhielten und mit einem Augenzwinkern noch was hinzufügte, erwiderte ich: „Anscheinend erlauben es dir deine Noten faul zu sein. Ich kann mich jedenfalls heute, auf einen Abend ohne Verpflichtungen freuen.“ Sie wollte mich unbedingt loswerden. „Und keine Sorge, Rylie. Ich schnapp dir schon nicht Alec weg. Auf einen Zickenkampf hab ich keine Lust.“ Man konnte meine Aussage zweimal deuten. Ich könnte sowohl die Führung durchs Schloss gemeint haben oder Beziehungstechnisch. Jedenfalls meinte ich damit, dass ich Alec nicht durchs Schloss führen möchte und ihn somit auch nicht Rylie wegschnappte. Außerdem gab es ja noch andere Weiber an dieser Schule, hinter dem er her sein könnte. Ich warf einen Blick zu dem Jungen. Vermutlich würde er eh lieber nach einer aus seinem Haus Ausschau halten. Aber man konnte ja nie wissen. Ich hatte zumindest (noch (xD) keine Interesse. Beziehungsstress, brauchte ich momentan auch nicht.
Ich lächelte Alec an, als es Zeit war zu gehen und erwiderte auf seine Aussage: „Ja war es. Man sieht sich bestimmt wieder.“
Ich setzte einen Fuß nach vorne, bevor ich inne hielt und nochmal Rylie ansah und scherzend sagte: „Verlauf dich nicht, bei der Führung durchs Schloß“ Danach setzte ich mich in Bewegung und verschwand in Richtung Treppe zum vierten Stock.

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