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 Play - am Strand

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AutorNachricht
Heliotrope Wilkins
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BeitragThema: Play - am Strand   Mi 20 Aug 2014 - 16:12

Am Strand könnt ihr Sandburgen bauen, euch sonnen, oder auch im seichten Wasser spazieren gehen.
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Alec de Fevré
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BeitragThema: Re: Play - am Strand   Fr 7 Nov 2014 - 17:37

Am Abend des 2. September


Den Ersten richtigen Schultag hatte er soweit ganz gut überstanden, wie er fand. Gut, der Unterricht war nicht unbedingt so sein Ding hier gestaltete man ihn ganz anders als er es von seiner alten Schule gewohnt war, aber damit würde er sich abfinden müssen. Wegen einem Schüler, auch wenn seine Eltern noch so gute Kontakte haben sollten, würde man wohl nicht den Unterricht ändern, so viel stand fest.

Er hatte keine große Lust, sich jetzt weiter auf seine Hausaufgaben zu stürzen und so hatte er beschlossen, noch ein wenig in der untergehenden Sonne über die Ländereien von Hogwarts zu schlendern. Und er musste zugeben, ihm gefiel es hier, auch wenn es nicht so warm wie in Südfrankreich war, so hatte doch die Natur hier auch ihre Schönheit musste er sich eingestehen.

Mittlerweile war er am Ufer des Sees angelangt und hatte den Sandstrand erreicht. Er zog seine Schuhe und seine Socken aus, stopfte die Socken in die Schuhe und begann dann barfüßig über den grobkörnigen Sandboden zu schlendern. Klar, es war kalt, aber ein unglaublich angenehmes Gefühl. Er hatte sonst auch oft draußen trainiert und es störte ihn nicht mehr besonders.

Er ließ seinen Blick über den See streifen, an dessen spiegelglatter Oberfläche ein wenig Dunst waberte. Es sah schön aus, fand er. Auch wenn es sicherlich in ein paar Stunden hier am Ufer äußerst kalt sein würde.
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Naomi de Blays
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BeitragThema: Re: Play - am Strand   Fr 7 Nov 2014 - 18:53

Dienstag, den 02.09.2014 - Abends

Nachdem ich mit den Hausaufgaben für heute fertig war, wollte ich mir noch die Füße vertreten. Ich verließ den Gemeinschaftsraum der Gryffindor und machte mich auf dem Weg nach draußen.
Mein Ziel war der Strand, der um die Uhrzeit und Jahreszeit selten besucht war. Lächelnd folgte ich den vertrauten Pfad und dachte an den heutigen Tag, der nicht gerade für mich gut gestartet war, weil ich gleich am Anfang zu spät zur Verwandlung kam. Aber ich konnte die Erstklässler ja auch nicht stehen lassen, als sie mich fragten, wo der Unterricht für Zauberkunst stattfand. Als ehemalige Vertrauensschülerin und jetzige Schulsprecherin war es meine Pflicht zu helfen.
Ansonsten verlief mein Tag reibungslos. Ich kam zu den letzten Stunden nicht zu spät. Meine Hausaufgaben waren erledigt und ich lernte einen neuen Schüler kennen, der fast zwei Meter groß war und auch noch gut aussah. Aber es gab viele Jungs, an der Schule die gut aussahen. Der einzige Fehler an Alec de Fevré war sein Haus. Ich war wirklich nicht oberflächlich, auch besaß ich keine Vorurteile, aber mit den Slytherins kam ich einfach  nicht klar. Sie hatten Eigenschaften, die ich nicht mochte. Vielleicht war der Neue aus Slytherin nicht so, wie seine Kameraden.
Mein Blick war gesenkt und ich hob ihn erst, als ich den Sand unter meinen Füßen sah. Der Himmel färbte sich schon langsam rötlich. Bald würde die Sonne ihre letzten warmen Strahlen des Tages aussenden, bevor sie hinterm Horizont verschwand und die Landschaft in Kälte und Dunkelheit zurück ließ. Das Wetter war heute früh auch nicht besonders schön gewesen, aber wenigstens sah es jetzt besser aus.
Ich bemerkte erst zu spät, dass ich nicht alleine am Strand war, als ich eine Weile am Ufer entlang ging. Einige Meter vor mir ging jemand. Ich musste feststellen, dass er Barfuß auf den kalten Sand lief.
„Hey, ist das nicht ein wenig zu kalt?“, sagte ich laut genug, damit er es hörte.
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Alec de Fevré
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BeitragThema: Re: Play - am Strand   Fr 7 Nov 2014 - 19:32

Schon eine ganze Weile hatte er gemerkt, dass jemand hinter ihm ging. Die Geräusche von Schuhen, die auf Sand trafen waren einfach nicht zu überhören. Doch es ging von der Person keine Gefahr aus und da sie sich auch in keinster Weise um ihn scherte, tat er es eben ihr gleich und lief weiter am Ufer entlang. Doch dieses Schweigen war nicht von langer Dauer die Schritte hinter ihm hörten auf und stattdessen ertönte eine Stimme, die fragte, ob es ihm nicht zu kalt wäre. Eine bekannte Stimme. Sie hatte ihn heute schon einmal mehr oder weniger unterbrochen.

Mit einem Grinsen im Gesicht drehte er sich langsam um. Wie er es bereits erwartet hatte, stand dort die Schulsprecherin Naomi de Blays.

"Es ist ein wenig Kalt, aber das stört mich nicht im geringsten, Naomi", meinte er freundlich.

"Es ist mal eine Abwechslung, zum ewigen tragen von Schuhen", fügte er noch an und machte einen Schritt auf sie zu, darauf achtend, ihr nicht zu nahe zu treten.

"Verfolgst du mich etwa, Miss Schulsprecherin? Keine Angst, ich habe nicht vor heute noch etwas böses anzustellen", meinte er, immer noch grinsend.

Er machte eine kleine Pause und musterte sie noch einmal.

"Also wenn du mich fragst, kann ich nur dazu raten, nicht immer mit Schuhen herumzulaufen, es gehört auch dazu, die Natur unter seinen Füßen zu spüren", erklärte er ihr, fast schon ein wenig philosophisch, aber immer noch grinsend.

Es gab ja auch keinen Grund, sich anders zu verhalten. Hätte Rylie ihn nicht so angemacht, hätte er zumindest auch versucht, normal mit ihr von Anfang an zu reden. Aber Naomi war da sowieso anders. Sie war zwar auch reinblütig, ansonsten aber ihm oder auch Rylie, die doch ähnliche Charakterzüge wie er zu besitzen schien, eher unähnlich war, was sie dennoch nicht weniger attraktiv machte.
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Naomi de Blays
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BeitragThema: Re: Play - am Strand   Fr 7 Nov 2014 - 22:34

Er drehte sich um, als er meine Stimme hörte und ich musste feststellen, dass es Alec de Fevré war. Welch ein Zufall dass ich eben noch an ihm gedacht hatte. Auf meine Frage hin, meinte er nur freundlich, dass ihm das bisschen kälte nicht im Geringsten störte. Mein Blick wanderte kurz zu seinen Füßen. „Wenn du in den Krankenflügel musst, weil du eine Erkältung hast, komm ich dich nicht besuchen.“, erwiderte ich frech und lächelte. Ich wusste, dass man wegen einer Erkältung nach höchstens zehn Minuten wieder Gesund entlassen wurde. Ein Aufpäppelungstrank war einfach ein Wunder der modernen ‚Zaubereimedizin‘.
„Nein, ich verfolge dich nicht. Ich wollte mir nur die Füße vertreten, bevor ich wieder hoch in den Gemeinschaftsraum gehe. Ich dachte nicht, dass hier heute jemand ist.“, erklärte ich ihm und fügte spöttisch hinzu, „Und Rylie wird dich sicher gut im Griff haben, damit du keinen Ärger machst.“
Ich merkte, wie er mich musterte und errötete. Dass er mich musterte war für mich doch etwas unangenehm. Vielleicht sollte ich ihn fragen, ob er ein Foto haben möchte. Die Pause die er machte, war nur kurz.
„Für die Jahreszeit wäre es mir trotzdem zu kalt für meine Füße.“, meinte ich auf seine Erklärung und näherte mich ein bisschen. Er wirkte auf mich recht sympathisch. Momentan war er ganz anders, als die anderen Slytherins. Ich strich mir eine rötliche Haarsträhne hinters Ohr. „Nun, Alec. Wie gefällt es dir in Hogwarts?“, fragte ich ihn neugierig.
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Alec de Fevré
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BeitragThema: Re: Play - am Strand   Fr 7 Nov 2014 - 23:02

Sie erwiderte frech, dass sie ihn nicht besuchen kommen würde, sollte er sich eine Erkältung holen. Das brachte ihn zum Lachen.

"Naja, ich bin eigentlich selten krank, es könnte aber tatsächlich sein, dass ich dieses nasse Klima nicht gewöhnt bin. Aber dennoch lasse ich es mir nicht nehmen, barfüßig zu laufen, was übrigens nebenbei bemerkt, wirklich gut für die Füße sein soll", fügte er, ein wenig besserwisserisch an.

Sie verfolgte ihn nicht, schade eigentlich, fand er. Sie vertrat sich nur ihre Füße.

"Schade, dass du mich nicht verfolgst, wäre mal ein Novum für mich von einer Schulsprecherin gestalked zu werden", grinste er sie weiter an.

Sie fügte noch an, dass Rylie ihn das im Griff haben würde, wenn er Ärger machen wollte.

"Meine Liebe, nur ich habe mich im Griff, sonst fast niemand. Das mag jetzt zwar arrogant klingen, aber so bin ich. Ich lasse mich nicht gerne Bevormunden", erklärte er ihr.

Das war auch eigentlich die Wahrheit nur es ließ sich jetzt noch nicht so gut umsetzen, da er noch nicht volljährig war und daher seine Eltern ihn noch bevormundeten.

Als er sie musterte, glaubte er sogar, dass sie ein wenig errötete.

Als sie dann meinte, dass es nicht mehr die Jahreszeit für sie war, barfüßig draußen zu sein, wurde sein grinsen noch breiter.

"Komm schon, ich habe gehört, ihr Gryffindors seit mutig! probier es doch einfach mal. Immerhin ist jetzt noch nicht Winter und es liegt kein Schnee, da ist das noch einmal eine ganz andere Erfahrung", drängte er sie.

Währenddessen hatte sie noch einen Schritt auf ihn zu gemacht und wollte jetzt wissen, wie es ihm in Hogwarts gefiel.

Er legte den Kopf etwas schief und grinste, wobei er ihr in die Augen schaute.

"Also um ehrlich zu sein, der Anfang war etwas dürftig, die Betten könnten hochwertiger sein und der Unterricht ist nicht wirklich interessant, aber gerade wird der Tag doch immer besser finde ich", antwortete er ihr etwas zu ausführlich.

"Du musst dazu wissen, dass ich vorher an einer Privatschule war und hier eigentlich eher unfreiwillig bin. Aber ich hoffe ich finde noch ein paar Gründe, mit denen ich Gefallen an dieser Schule finden kann", fügte er nach einer weiteren kurzen Pause noch an.

Gut, er konnte auch seinen vollen Charme ausspielen, und ihr einfach ins Gesicht lügen, was er übrigens teilweise sehr überzeugend hin bekam, doch das schien ihm gerade wirklich unangebracht. Immerhin hatte sie ihn schon von seinem Vorurteil abgebracht, dass nur die Slytherins hier von wert waren. Alles in allem schien sie mindestens in Ordnung zu sein und war immerhin von Anfang an nett zu ihm gewesen. Gut, Rylie war auch, nachdem er das mit dem anschnauzen geregelt hatte, ganz okay gewesen, hatte ihn aber direkt aufgebracht und missachtet, was er so gar nicht leiden konnte. Naomi hingegen war von Anfang an nett zu ihm gewesen, auch wenn sie selbst zugegeben hatte, dass sie nicht viel von Slytherins hielt.
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BeitragThema: Re: Play - am Strand   Sa 8 Nov 2014 - 0:13

Schön und gut, wenn es gut für die Füße war, barfuß zu laufen. Ich musste es nicht tun.
Es überraschte mich, als er mir grinsend sagte, dass er es schade fand, dass ich ihn nicht verfolgte. Ich hatte weder einen Grund, noch die Interesse Alec zu verfolgen.
„Dann werden die Vertrauensschüler ja Probleme mit dir haben, dich in Griff zu haben. Und ich bin nicht deine Liebe.“ Jetzt kam er schon mit Kosenamen.
Ich zog die Stirn kraus und seufzte leise, als Alec mich drängte, dass ich es ihm gleich tat und die Schuhe auszog um barfuß zu gehen. „Was bekomme ich, wenn ich es tue?“, erwiderte ich nur und grinste. Ich sah keinen Grund es ihm gleich zu tun. Meine Füße können auch im Gemeinschaftsraum ohne Schuhe und Socken sein.
Bei meiner Frage wie es ihm in Hogwarts gefällt, fing er erstmals über die Betten zu meckern. Dann fand er den Unterricht nicht interessant, dafür wurde der Tag gerade für ihn besser. „Ob der Tag besser wird, kann ich meinem Fall nicht behaupten.“, meinte ich und hielt den Blick von Alec stand.
„Warum bist du denn hier?“, wollte ich wissen.
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Alec de Fevré
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BeitragThema: Re: Play - am Strand   Sa 8 Nov 2014 - 0:39

Offensichtlich hatte er sie auf dem falschen Fuß erwischt, beziehungsweise nicht den richtigen Ton getroffen. Ihr Ton war nun etwas unfreundlicher geworden, als sie ihm erklärte, dass die Vertrauensschüler dann Probleme mit ihm bekommen würden und sie schon gar nicht seine Liebe war.

Er nickte verständnisvoll. "Entschuldige, Naomi, darf ich dich so nennen? Oder hast du einen Spitznamen der dir lieber ist?", fragte er beschwichtigend und sein grinsen verschwand.

Als sie aber fragte, was sie bekam, wenn sie ihre Schuhe auszog und mit ihm barfüßig lief, kehrte sein grinsen wieder zurück.

"Hm... Lass mich überlegen", bat er um Zeit, wobei er so tat, als ob er nachdenken würde.

"Ich sage so etwas nicht zu vielen, aber wenn du es machst und für mich kalte Füße und eine Erkältung riskierst, werde ich dir später gerne deine Füße wärmen. Oder du darfst irgend eine andere Kleinigkeit aussuchen", eröffnete er ihr großzügig und frech grinsend.

So ein Angebot bekamen wirklich nicht viele von ihm, schon gar nicht für so eine Kleinigkeit, wie barfüßig über den Sand zu laufen, auch wenn es Herbst war. Aber er glaubte, dass sie nicht darauf einging, dazu kannten sie zu wenig und sie war noch zu wenig von ihm überzeugt.

Sie hielt seinem Blick stand und erwiderte, dass der Tag in ihrem Fall nicht wirklich besser lief.

Er legte den Kopf leicht schief.

"Wieso ist das so, Naomi? Liegt es an meiner unheimlich guten Gesellschaft?", wollte er, nicht ohne Ironie wissen.

Sicherlich, nicht viele mochten seine Gesellschaft, vor allem nicht Menschen wie Naomi, die eigentlich von Leuten wie ihm absolut nichts hielten.

"Falls ich dir deinen Tag irgendwie noch retten kann, sag mir Bescheid", meinte er noch, jetzt wieder grinsend und ehrlich. "Ich würde ja ein wenig barfüßig im kühlen Sand laufen empfehlen", fügte er noch kichernd hinzu.

Auch wenn es wie ein Scherz klang, fand er es wirklich entspannend. Gut, mittlerweile waren seine Füße ein wenig taub geworden, da der Sand doch kälter war als er gedacht hatte und er jetzt nicht mehr herum lief sondern stand, aber das wollte er nicht zugeben.

Sie wollte noch wissen, wieso er dann hier war. Er überlegte kurz, da seine letzten Formulierungen ihr nicht zugesagt hatten.

"Nimm es mir nicht übel, aber ich wurde von meinen Eltern hierher geschickt, um hier meinen Abschluss zu machen und mal 'normale' Schule kennenzulernen, mehr kann ich dir auch nicht sagen, nur dass ich mich momentan noch nicht wirklich damit abgefunden habe", antwortete er ihr. "Daher ist dieser Tag für mich eigentlich auch nicht so gut verlaufen, wie ich es mir vielleicht erhofft habe. Aber noch ist er nicht zu Ende", fügte er noch hinzu.

Klar, so viel positives würde heute nicht mehr passieren, aber er hatte die Hoffnung noch nicht aufgegeben.
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BeitragThema: Re: Play - am Strand   Sa 8 Nov 2014 - 1:44

„Du darfst mich Naomi oder Nao nennen.“, erwiderte ich auf seine Frage.
Sein Lächeln, das für kurze Zeit verschwand, erschien wieder, als ich ihn fragte, was ich als Gegenleistung für das bafuß gehen bekam. Er tat so, als müsste er drüber nachdenken, was er mir anbieten könnte. Ich musste lachen, als er mir sein Angebot machte. „Für dich würde ich niemals meine Schuhe und Socken ausziehen, aber vielleicht für die Gegenleistung.“ Meine Augen fingen an zu leuchten und ich sagte herausfordernd „Wie wär es mit einer Fußmassage im Gemeinschaftsraum im fünften Stock und einem freien Wunsch, den du mir erfüllen musst.“
Ich war ein harter Verhandlungspartner, aber so schaffte ich es meistens, die Leute abzuschrecken, die mich bedrängten.
Ich bekam erst gestern im Zuge eine Fußmassage von Alexander. Es war ein Freundschaftsdienst. Natürlich war dieser Dienst auch an einer Gegenleistung geknüpft, den er irgendwann bei mir einfordern konnte.
Meine Lippen kräuselten sich, als ich auf seine Frage mit der guten Gesellschaft antwortete. „Nun, Mr. de Fevré ich hatte schon eine bessere Gesellschaft, wie diese hier.“ Natürlich war das ein Scherz und ich hoffte Alec verstand dies. „Wenn du den Morgen ändern könntest, wäre das fantastisch.“, meinte ich und dachte wieder an den Morgen, als ich zu spät ins Klassenzimmer kam und der Unterricht schon begonnen hat.
Ich seufzte leise. „Aber ansonsten ist der Tag eigentlich gut verlaufen. Auch wenn ich nicht glaube, dass noch ein Höhepunkt kommt. Aber danke für dein Angebot.“ Ich schenkte Alec ein Lächeln.
Als mir der Slytherin erzählte, dass seine Eltern ihn hierher geschickt hatten, damit er hier seinen Abschluss machte und eine normale Schule kennenlernte, wurde ich etwas stutzig. „Was ist denn an einer Elite Schule anders, als an Hogwarts? Sin dort nur die Reichen und Schönen, die von vorne bis hinten bedient werden?“
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Alec de Fevré
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BeitragThema: Re: Play - am Strand   Sa 8 Nov 2014 - 11:11

Er grinste, als sie ihm sogar aus freien Stücken ihren Spitznamen verriet.

"Nao, ein schöner Spitzname. Mein Name war und ist zu kurz für einen Spitznamen, was mich aber jetzt nicht unbedingt stört", meinte er beiläufig.

Als sie sagte, dass sie für ihn nie die Schuhe ausziehen würde, sondern nur für eine Gegenleistung, machte er ein trauriges Gesicht und zog einen leichten Schmollmund.

"Das war jetzt nicht besonders nett, Nao, vor allem nicht für dich"
, stellte er ein wenig zu Ernst, um es richtig ernst zu meinen, fest.

Als sie ihm erzählte, was er tun musste, kratzte er sich gespielt am Kinn und überlegte kurz.

"Also gut, Miss Schulsprecherin Nao, ich hoffe jetzt einfach mal, dass das keine Fiese Gegenleistung von dir sein wird"
, erklärte er grinsend.

Grundsätzlich gab es jetzt schlimmeres als Mädchenfüße im Gemeinschaftsraum zu massieren und diese andere Aufgabe würde vermutlich auch nicht so schlimm ausfallen, hoffte er. Außerdem gefiel es ihm, dass sie so frech war.

Sie antwortete ebenfalls scherzhaft, das sie schon in besserer Gesellschaft als der seinen Gewesen war.

"Sind sie da sicher, Miss de Blays?"
, fragte er gespielt hochnäsig und machte eine höfische Verbeugung, wie sie nahezu jeder adliger auf der Welt beherrschte.

Dann nahm er ihre Hand und deutete einen Kuss auf ihren Handrücken an.

"Ich hoffe, ich darf sie dennoch mit meiner Anwesenheit beehren, Edle Mademoisselle"
, fügte er dabei an und bemühte sich, noch mehr französischen Akzent als sonst in seine Worte einfließen zu lassen.

Sie wollte das er ihren Morgen rückgängig machte, doch er musste mit dem Kopf schütteln.

"Entschuldige, aber dazu reichen nicht mal die Beziehungen meiner Familie aus"
, erklärte er ihr mit einem schulterzucken.

Ansonsten sagte sie, das ihr Tag gut verlaufen war, sie aber nicht mehr glaubte, das jetzt noch ein Höhepunkt kommen würde.

Er grinste und zuckte mit den Schultern.

"Man kann es nie wissen, was einen noch erwartet", meinte er vielsagend und lächelte zurück.

Dann kam natürlich die Frage, was an einer Eliteschule anders ist, als an Hogwarts beispielsweise.

"Nun ja, es gibt schon ein paar gravierende Unterschiede. Die Schule kostet Studiengebühren und zwar nicht wenige, dafür sind die Klassen kleiner und die Lehrer beschäftigen sich mehr mit dem einzelnen Schüler. Außerdem gibt es dort Einzelzimmer für die Schüler, ein breiteres Essensangebot und das was mich eigentlich am meisten hier stört: ein viel breiteres Kursangebot. Hier in Hogwarts wird kein Schwertkampf angeboten", endete er etwas traurig. Ja, das war wirklich das was er am meisten vermisste, nicht trainieren zu können. Er hatte sogar ein Trainingsschwert, einen Degen eingepackt, aber hier gab es niemanden, mit dem er trainieren konnte und Trockenübungen langweilten ihn schon seit jeher.

Aber dennoch lächelte er leicht.

"Aber wie gesagt, ich werde mich schon damit abfinden müssen", meinte er immer noch ein wenig traurig.

Für ihn war der Schwertkampf nicht nur eine Sportart gewesen sondern auch so viel anderes. Er hatte mit seinem Meister manchmal meditiert oder sie hatten verschiedenste Schwerter und andere Nahkampfwaffen der Geschichte ausprobiert und manchmal auch einen Abstecher in den Bereich der Kampfsports gemacht.
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BeitragThema: Re: Play - am Strand   Sa 8 Nov 2014 - 16:14

Ich schenkte Alec ein Lächeln, als er sagte, dass mein Spitzname schön war.
Zu der Gegenleistung, warf ich Alec nur ein freches Grinsen hinzu und zuckte die Schultern. „Mal sehen.“ Mir würde sicher etwas ‚nettes‘ einfallen.
Ich musste lachen, als Alec mich hochnäsig fragte, ob ich sicher war, dass ich schon bessere Gesellschaften hatte. Dabei machte er eine höfische Verbeugung, die mich doch beeindruckte. Daraufhin  machte ich lächelnd einen eleganten Knicks und meinte grinsend: „Es tut mir wirklich leid, dich enttäuschen zu müssen, Mr. de Fevré. Aber ich bin mir ganz sicher schon in besserer Gesellschaft gewesen zu sein.“
Vor Überraschung zuckte ich leicht, als der Slytherin nach meiner Hand griff und einen Kuss auf meinem Handrücken andeutete. Leicht irritiert fing ich an zu stottern, als mich er mich fragte, ob er trotzdem mit seiner Anwesenheit beehren durfte: „Na.. Natürlich, werter Herr.“
Gerade in diesem Moment wünschte ich mir den Kraken, der im See hausen soll hier her. Er sollte mich packen und in die Tiefe ziehen. Ich spürte wir mir die Hitze ins Gesicht stiegen. Sein französischer Akzent gefiel mir irgendwie, der nun etwas mehr auffiel.
„Das hätte mich auch gewundert.“, meinte ich, als er mir erklärte, dass er nicht den Morgen ändern könnte.
Zu seiner Erwiderung, dass es man es nicht wissen konnte, ob einen noch was erwartete, zuckte ich nur die Schulter und lächelte. Vielleicht könnte diese Situation hier noch zum Höhepunkt führen. Es war das erste Mal, dass ich mich mit einem Slytherin normal unterhalten konnte.
Ich musterte Alec, als er seine Erzählung endete. „Statt Schwertkampf, gibt es hier ein Duellierclub. Vielleicht hast du davon schon gehört, Alec. Aber Schwertkampf klingt interessant. Kannst du mir das beibringen?“, fragte ich interessiert.
Im nächsten Moment hielt ich mich an Alec fest, damit ich eine Stütze hatte, wenn ich auf einem Bein stand und die Schuhe und die Socken ausziehen konnte. Der Tag bekam wohl doch noch einen Höhepunkt. Ich lächelte, während ich mich festhielt und darauf achtete, mich nicht zu sehr an Alec zu stützen.
„Lass uns doch ein Stückchen gehen.“, meinte ich dann, als ich nun barfuß war und die Socken in meinen Schuhe gesteckt hatte.
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Alec de Fevré
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BeitragThema: Re: Play - am Strand   Sa 8 Nov 2014 - 17:08

Sei schenkte ihm ein Lächeln, nach seinem Kompliment über ihren Spitznamen.

Und auch nachdem er ihr gesagt hatte, dass sie etwas bei ihm gut hatte, grinste sie ihn frech an und meinte nur, dass sie sehen würde, was er für sie tun musste.

"Nana, Miss Schulsprecherin, du musst auch auf deinen guten Ruf bei sowas aufpassen", meinte er breit grinsend.

Selbst auf seine Verbeugung meinte sie noch, dass sie bereits in besserer Gesellschaft als seiner gewesen war, garnierte diese Aussage aber mit einem höflichen Knicks. Darauf zog er wieder einen kleinen Schmollmund. Sie hatte bestimmt recht, dass sie schon in besserer Gesellschaft gewesen war, aber er wollte es nicht so recht glauben.

Dass sie auf seine Geste mit dem Handkuss ein wenig irritiert war, war verständlich und das sie ein wenig stotterte fand er sogar ziemlich süß. Als sie dann wieder leicht errötete grinste er breit.

Natürlich war ihr bewusst, dass er nicht einfach so den Morgen ändern konnte. Zu ihrer Erwiderung nickte er nur.

Sie zuckte ebenfalls, zu seiner philosophischen Aussage, nur mit den Schultern und lächelte dabei.

Als er mit seiner Erzählung über seine alte Schule geendet hatte, bekam er zum Glück nicht noch einmal einen Konter von ihr reingedrückt, sondern sie wies ihn daraufhin, dass es hier in der Schule einen Duellierclub gab und bekundete ihr Interesse am Schwertkampf.

Er grinste.

"Ja, vom Duellierclub habe ich schon etwas gehört, an meiner alten Schule gab es auch einen, ich bin mir aber noch nicht sicher, ob ich dorthin gehen werde"
, meinte er schulterzuckend.

"Ich kann dir gerne etwas davon zeigen, wobei ich selbst vermutlich kein guter Lehrmeister sein kann", meinte er ehrlich. Es war einfach nichts für ihn, anderen Leuten irgendetwas zu vermitteln, darin war er nicht besonders gut.

Dan hielt sie sich plötzlich und unerwartet an ihm fest und begann tatsächlich ihre Schuhe auszuziehen. Er grinste noch breiter.

"Lehn dich bloß nicht zu sehr an mich, ich könnte sonst ja umfallen"
, meinte er belustigt, als er merkte, dass sie äußerst darauf bedacht war, sich nicht zu sehr auf ihn zu stützen.

"Aber ich hoffe, du wirst deine Entscheidung nicht bereuen, Nao", meinte er ehrlich. So etwas sagte wirklich nicht jedem zu. Immerhin war sie, nach seinen Zugeständnissen bereit, etwas neues auszuprobieren.

Sie fordere ihn nun auf ein Stück mit ihr zu gehen.

Kurz tat er so, als müsste er überlegen.

"Okay, aber nur weil du es bist", antwortete er ihr dann, so als hätte er wirklich ernsthaft überlegen müssen, ob er mitging.

"Erzähl doch mal ein wenig über dich, Nao", forderte er sie nun grinsend auf.

"Wieso klingt dein Name denn so französisch, aber du kommst aus England?", wollte er interessiert wissen.
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BeitragThema: Re: Play - am Strand   Sa 8 Nov 2014 - 19:08

„Welchen Ruf?“, fragte ich unschuldig und lächelte. „Ich glaube nicht, dass ich einen Ruf zu verlieren habe.“ Das glaubte ich wirklich nicht.
Meine Augen fingen an zu leuchten, als mir Alec sagte, dass er mir etwas zeigen könnte. Hier könnte man sicher Stöcke finden, die man als ‚Waffen‘ benutzen könnte.
Während ich dabei war, meine Schuhe und Socken auszuziehen, hielt ich kurz inne und sah Alec an. „Ich glaube, dich zum umfallen zu bringen wird für mich schwer.“, erwidert ich auf seine Bemerkung. Die Situation, belustigte ihn anscheinend. „Aber ich kann es ja mal versuchen.“ Grinsend stützte ich mich noch mehr ab und versuchte beiläufig Alec zu Fall zu bringen.
Gemeinsam gingen wir am Ufer entlang, nachdem er so tat, als müsste er überlegen mit zu gehen. Ich lachte und warf einen Blick zu Alec. „Was für eine Ehre es für mich doch ist.“
Ich fand den Sand doch ziemlich kalt und ich hoffte, dass ich mir nicht eine Erkältung einhandelte.
Ich sah eine Weile auf das Wasser, bevor ich Alec etwas von mir erzählte. Ich wandte mich zu ihm und grinste. „Ich bin Naomi. Bin 15 Jahre alt. Hab am 24.12. Geburtstag. Lebe in England. Bin seit diesem Schuljahr Schulsprecherin und war im letzten Schultag noch Vertrauensschülerin. Meine schulischen Noten sind ausgezeichnet. Ich bin Sucherin von Gryffindor.“ Ich hielt kurz inne und strich mir eine Strähne hinters Ohr. „Ich spiele Geige und Klavier, tanze gerne und wenn ich bei meinen Großeltern bin, reite ich gerne durch die irische Landschaft.“ Meine Augen fingen an zu leuchten, als ich an meine Großeltern dachte und an die Rappenstute, die ich in meinen Ferien immer geritten bin.
„Und meinen Namen finde ich nicht wirklich französisch. Ich glaube nicht, dass meine Familie französische Wurzeln haben. Ich kenne nur einen Teil vom Stammbaum.“
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BeitragThema: Re: Play - am Strand   Sa 8 Nov 2014 - 19:28

Sie fragte ihn, wenn auch lächelnd, welchen Ruf sie zu verlieren hatte und meinte, dass sie keinen Ruf besaß. Er schüttelte mit dem Kopf.

"Ich glaube, als jemand so wichtiges wie die Schulsprecherin hat man durchaus einen Ruf zu verlieren, auch wenn der noch gar nicht besteht. Es gibt immer Machtspiele und es geht immer auch um einen Ruf, würdest du dir ein paar Verfehlungen leisten, würde man sich sicher überlegen, ob du noch als Schulsprecherin geeignet bist", erklärte er ihr seine Meinung, die sehr von dem, was ihm sein Vater beigebracht hatte bestimmt waren.

Ihre Augen leuchteten, als er zugesagt hatte, ihr ein bisschen Schwertkampf zu zeigen.

"Steckt da wohl eine Amazone in der eigentlich unschuldigen Schulsprecherin, hm? Das gefällt mir!", fragte er lachend.

Sie hielt kurz inne, und meinte, dass es schwer werden würde, ihn zum umfallen zu bringen. Er nickte zustimmend und grinste, als sie es doch versuchte. Er gab kurz ein wenig nach, sodass es so wirken konnte, dass sie einen kleinen Erfolg hatte, mehr ließ er aber nicht zu.

Er lachte, als sie, in scherzhaftem Ton sagte, dass es eine Ehre für sie war, das er sie begleitete.

"Die Ehre ist ganz auf meiner Seite, Nao", antwortete er und deutete noch einmal eine Verbeugung an.

Bevor sie ihm seine Frage beantwortete, wanderte ihr Blick aufs Wasser hinaus. Er wollte es gleich tun, doch dann blieb er doch mit den Augen auf ihrem Hinterkopf hängen. Sie hatte wunderschöne Haare, musste er sich eingestehen.

Dann begann sie gut gelaunt zu erzählen.

Er bekam sofort einen ganzen Lebenslauf von ihr geliefert, samt Geburtsdatum, Hobbies und ihren schulischen Noten. Sie war auch im Quidditch-Team ihres Hauses aktiv.

Dann machte sie eine Pause, strich sich eine Strähne hinters Ohr und fuhr dann fort, über ihre Hobbies zu erzählen. Sie war sehr musikalisch, musste er feststellen, tanzte dazu noch und ritt gerne, wenn sie bei ihren irischen Großeltern war.

Er grinste. Dann fügte sie noch an, dass ihr Name nicht französisch war und sie auch nicht wusste, dass es in ihrer Familie französische Wurzeln gab. Er nickte.

"War auch nur eine Frage. Ich bin auch immer mal wieder geritten, da meine Eltern ein großes Landhaus besitzen, zu dem neben einem Weingut auch ein Stall gehört. Es ist wunderbar, am Strand entlang zu reiten"
, schwärmte er doch ein wenig zu sehr für seinen Geschmack.

"Aber danke für die detaillierte Info, Nao"
, fügte er noch grinsend an.

Dann schaute er kurz in ihre Augen.

"Willst du noch etwas von mir wissen, was ich noch nicht erzählt habe", fragte er freundlich.


Naomi war ihm äußerst sympathisch und verhielt sich ganz anders, als er es an dieser Schule erwartet hätte. Er konnte zwar immer noch nicht sagen, ob sie ihn wirklich schon mochte, oder einfach nur aus Höflichkeit so nett zu ihm war. Und direkt Fragen würde er sie sicher auch nicht danach.
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BeitragThema: Re: Play - am Strand   Sa 8 Nov 2014 - 20:18

„Wenn ich nur wüsste, welchen Ruf ich hätte.“, schmunzelte ich.
Auf seine Frage hin, ob in mir eine Amazone steckte, grinste ich nur Geheimnisvoll.
Während wir uns unterhielten und weiter liefen, erfuhr ich, dass Alec’s Eltern ein Landhaus besaßen, zudem ein Weingut und ein Stall gehörten.
Ich erwiderte seinen Blick, als er mir in die Augen sah und musste nachdenken. Ich hatte ja schon einiges herausgefunden. Er kam aus Frankreich, ging auf eine Eliteschule und mochte Schwertkämpfe und praktizierte sie auch. Er konnte auch reiten. Er fand die Betten nicht gerade toll und vom Unterricht war er nicht besonders begeistert.
„Wann hast du den Geburtstag? Hast du noch andere Hobbies? Wie sind deine Eltern? Was arbeiten sie? Spielst du Quidditch?“, fragte ich ohne Luft zu holen. Ich fing an nach Luft zu schnappen, als geendet habe und musste kurz darauf lachen. „Ich finde bestimmt noch mehr Fragen.“
Ich sah Alec eine Weile an. Ich fragte mich, ob er wirklich so war, wie er auf mich wirkte. Sympathisch und nett. Ganz anders als die anderen Slytherins. Konnte man jemanden schon vertrauen, denn man noch kaum kannte? Ich wusste nicht, ob er mich vielleicht doch täuschte.
„Wir verstehen uns ziemlich gut, Alec. Du bist sehr nett. Vielleicht könnten wir Freunde werden.“, ich schenkte ihm ein Lächeln und sah mich kurz um, nach weiteren anwesenden Schülern, aber wir waren allein.
Etwas weiter vorne entdeckte ich am Ufer zwei Äste, die geeignet aussahen für ‚Schwerter‘. Ich lief voraus und hob die Äste auf und kam grinsen zurück zu Alec. Ich warf ihm den einen zu und stellte mich so hin, wie ich es aus den Filmen kannte. Ich sah gerne Muggelfilme an, dass würde ich aber Alec nicht erzählen. Wer weiß, ob er etwas sagt, dass mir nicht passen würde. Da wir uns doch gut verstanden, würde ich es schade finden.
„Professor de Levré würden Sie mir heute die erste Lektion des Schwertkampfes beibrigen?“
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Alec de Fevré
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BeitragThema: Re: Play - am Strand   Sa 8 Nov 2014 - 20:41

Sie erklärte, dass sie, falls sie einen Ruf hatte, diesen nicht kannte. Er nickte zustimmend. Ihm selbst war sein Ruf, solange er nicht komplett ins Negative rutschte auch ziemlich egal. Es zählte sowieso nicht so besonders im späteren Leben, was für eine Person man mal in der Schule gewesen war.

Sie wollte nicht zugeben, ob sie ein Amazone war, sondern grinste nur geheimnisvoll. Das sah wirklich witzig und sogar ein bisschen süß aus fand er und erwiderte ihr grinsen.

"keine Angst, du musst mir deine Geheimidentitäten nicht enthüllen", meinte er lachend.

Natürlich vielen ihr noch mehr Fragen ein, was für eine Frage auch. Ohne Luft zu holen prasselten jetzt ihre Fragen auf ihn ein. Sie wollte wissen, wann er geboren war, ob er noch andere Hobbies hatte und wie seine Eltern so waren und ob ihn Quidditch interessierte.

Er ließ sie Luft holen und als sie lachte, grinste er mit. Sie meinte, das ihr auch noch andere Fragen einfallen würden und da bestand für ihn kein Zweifel. Doch zuerst würde er diese beantworten.

"Okay, ich beantworte erst mal diese Fragen, einverstanden?"
, begann er lächelnd.

"Ich bin am elften März 1998 geboren worden und muss ehrlich sagen, dass ich sonst ziemlich wenig Hobbies hatte, außer mit meiner Clique abzuhängen und irgendwelche Dinge zu machen und ja, da waren auch die einen oder anderen Dinge dabei, die vielleicht nicht so toll waren. Mein Eltern sind ziemlich streng und haben mich stets nach den alten Grundsätzen unserer Familie erzogen. Reinblüter waren die einzigen mit denen ich Kontakt haben durfte und ansonsten waren sie auch sehr streng. Ich musste verschiedenste Hobbies ausüben, die ich eigentlich nicht mochte. Gut, sie ermöglichten mir auch Hobbies, die ich wollte, aber eben nicht nur. Ich glaube du würdest sie nicht mögen. Und ja, ich interessiere mich für Quidditch, wenn ich es auch wenig selbst Spiele. In meiner alten Schule gab es nur eine Mannschaft, die gegen die von anderen Schulen angetreten ist und ich habe das eine oder andere Mal mitgespielt", beendete er nun die Antworten auf ihre Fragen.

Dann kam sie auf ein etwas ernsteres Thema zu sprechen. Sie eröffnete ihm, dass sie sich ihrer Meinung nach gut verstanden und Freunde werden konnten. Wobei er dachte, dass er mehr als nur Freund mit ihr sein wollte, aber das auszusprechen war jetzt wirklich der falsche Zeitpunkt.

Ich erwiderte ihr Lächeln.

"Danke, du bist auch nett und ziemlich süß, wenn man dich überrumpelt", antwortete er breit grinsend.

"Aber ja, wir können gerne Freunde werden, doch es kann sein, dass dir manche Verhaltensweisen an mir nicht so passen werden"
, fügte er noch hinzu.

Er war einfach zu sehr in dem Klassendenken, dass ihm seine Eltern eingebläut hatten drinnen, als dass er da so einfach herauskonnte. Aber für Naomi, beschloss er, war es vielleicht einen Versuch wert.

Sie lief ein Stück weiter vor und angelte zwei Stöcke, die sich ganz gut als Schwerter eignen würden, wie er feststellte, als der den, den sie ihm zugeworfen hatte, untersuchte.

Sie stellte sich bereits so auf, wie sie glaubte, dass man sich aufstellen musste. Er musste grinsen, sie hatte wohl schon ein wenig Halbwissen, von wo auch immer.

Dann verlangte sie, dass er ihr ihre erste Lektion erteilte.

"In Ordnung, Nao, aber nenn mich bitte nicht so"
, meinte er wirklich ehrlich.

Er umfasste das untere Ende des Stockes mit beiden Händen, wobei er ihn fest aber dennoch auch locker in der Hand behielt. Dann stellte er sich Schulterbreit hin und versetzte den linken Fuß ein wenig nach vorne. Dabei hatte er einen Stand der fest genug war, dass ihn ein starker Schlag nicht zum taumeln bringen würde, aber immer noch auch so federnd, das er sich zur Not flink bewegen konnte.

"Willst du mich zuerst angreifen und deine Fehler selbst machen, oder soll ich dir erst zeigen, wie man den richtigen Stand annimmt?"
, fragte er breit grinsend.
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BeitragThema: Re: Play - am Strand   So 9 Nov 2014 - 11:15

Interessiert hörte ich Alec zu, als er auf meine Fragen antwortete. Als er meinte, dass ich seine Eltern nicht mögen würde, schmunzelte ich. Vermutlich hatte er recht, aber ich mochte Alec auch irgendwie, obwohl er andere Ansichten hatte.
„Wenn du sie mir mal vorstellst, könnte ich mir ein Urteil bilden.“, lächelte ich und fügt hinzu. „Wahrscheinlich würden sie mich dann auch nicht mögen.“
Man konnte aber auch nicht jeden Mensch auf Erden mögen. Als er mir erzählte, dass er Quidditch auch selbst ein wenig spielte, tauchten bei mir mehrere Fragen auf. „Wirst du dich für das Slytherin Team melden? Auf welcher Position spielst du? Und hast du schon unser Quidditchfeld gesehen? Ich könnte es dir später zeigen.“ Es wäre sicher ein Spaß gegen ihn zu spielen.
Mir stieg wieder die Röte ins Gesicht, als er meinte dass ich ziemlich süß bin, wenn er mich überrumpelte. Versuchte er hier gerade mit mir zu flirten? Ich war doch bestimmt nicht sein Typ. „Danke.“, sagte ich und meinte, als er mich warnte, dass ich manche seiner Verhaltensweisen nicht mögen werde. „Vielleicht schaffe ich es ja, dich von diesen Verhaltensweisen die ich nicht mögen werde abzubringen.“, grinste ich und knuff Alec spielerisch in die Seite. Man konnte sich immer ändern, wenn man es möchte.
Mit dem Ast in der Hand schmunzelte ich. „Wie soll ich dich dann nennen? Meister?“
Ich versuchte mir in Erinnerung zu rufen, wie die Kämpfe in den Filmen begonnen hatten, als mich Alec fragte, ob ich anfangen möchte. Ohne zu Antworten sprang ich nach vorne und griff an.
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BeitragThema: Re: Play - am Strand   So 9 Nov 2014 - 12:52

Sie meinte, dass er ihr seine Eltern vorstellen sollte, damit sie sich selbst ein Urteil bilden konnte. Aber sie fügte an, dass seine Eltern sie wahrscheinlich auch nicht mögen würden.

Er schüttelte den Kopf. "Doch, ich glaube sie würden dich mögen, auch wenn sie selbst unter Reinblütern noch zwischen adlig und nicht adlig sortieren", antwortete er ihr.

Nachdem er erwähnt hatte, dass er selbst auch immer mal Quidditch gespielt hatte, prasselten gleich weitere Fragen von ihr auf ihn ein. Sie wollte wissen, ob er sich für die Mannschaft von Slytherin melden würde und auch welcher Position er spielte.

"Ich weiß noch nicht, ob ich in der Mannschaft spielen werde", gab er ehrlich zu. "Aber ich habe früher als Jäger gespielt. Und gerne lasse ich mir von dir das Quidditchfeld zeigen", fügte er noch grinsend an.

Mit seinem Kompliment hatte er sie wieder überrumpelt und sie wurde wieder ein wenig rot und bedankte sich dann.

Sie meinte, dass sie es vielleicht schaffen konnte, ihm einige dieser Verhaltensweisen abzugewöhnen und er nickte ein wenig nachdenklich.

"Vielleicht, aber du wirst es nicht leicht haben, glaub mir!", antwortete er ein wenig abwesend.

Es würde für sie schwer werden, so viel war sicher und wenn sie nur befreundet waren, würde er sich dafür auch nicht ändern, aber falls mehr daraus werden sollte, hatte sie wirklich gute Chancen, ihn zu ändern. Er knuffte sie zurück und grinste dabei.

"Nimm dir nicht zu viel raus, Miss de Blays, du bist nur eine Freundin", meinte er, immer noch grinsend. Fast hätte er ein noch angefügt, aber er hatte beschlossen, dass er das noch lassen würde, immerhin war er sich immer noch nicht so sicher, wie sie reagieren würde.

Sie fragte, wie sie ihn nennen sollte, was ihn wieder zum schmunzeln brachte.

"Fürs Erste wird Alec wohl genügen. Ich bin kein Meister und werde auch nie einer sein. Dafür kann ich einfach Leuten zu schlecht etwas beibringen"
, meinte er mit einem leichten schulterzucken.

Immerhin ließ sie auf seine Frage, ob sie anfangen wollte, direkt eine Tat folgen und sprang auf ihn zu.

Kurz darauf trafen die beiden Äste aufeinander. Er hätte zwar einfach ausweichen können, hielt es aber in diesem Moment für unpassend. Er versuchte auch nicht, sie zu entwaffnen, sondern machte einen Schritt rückwärts und schlug ihren Ast nach links, um dann direkt wieder auszuholen und auf ihre linke Seite zu zielen. Doch er bereitete sich darauf vor, den Ast bevor er auf ihre Schulter treffen sollte, abzubremsen, denn er wollte sie nicht verletzen, auch wenn der Ast nur einen blauen Fleck verursachen würde.
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BeitragThema: Re: Play - am Strand   So 9 Nov 2014 - 19:09

„Sie sortieren nach adlig und nicht adlige?“, fragte ich überrascht. War Alec etwa ein adeliger? Das würde jedenfalls erklären, warum er sich verbeugte. Ich würde jedenfalls behaupten, dass das keinem normalen Jungen an dieser Schule das machen würde.
Er spielte also auf der Position eines Jägers. „Ich zeig dir später das Quidditchfeld.“, versprach ich Alec.
Seine Antwort bezüglich Verhaltensweisen abgewöhnen, war ein wenig abwesend.
Ich lächelte etwas und meinte dann, als Alec sagte das ich nur eine Freundin war. „Nun. Auch für Freunde kann man sich ändern.“, ich knuffte ihn nochmal in die Seite und grinste ihn an. Man konnte ja immerhin versuchen, seine Augen zu öffnen.
Bei unserem Schwertkampf, prallten die Äste auf einander. Als Alec meinen Ast ach links schlug, versuchte ich den kommenden Angriff, der auf meine linke Seite zielte zu parieren. Ich musste etwas grinsen. Filme waren doch zu was nütze, dachte ich und war etwas abgelenkt.
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BeitragThema: Re: Play - am Strand   So 9 Nov 2014 - 19:45

Sie war etwas überrascht, dass seine Eltern nach adelig und nicht adelig sortierten. Sie konnte es aber auch nicht gewusst haben, dachte er sich.

"Ja, das tun sie sehr gerne. Alles unter reinblütig ist ihnen nicht mal einen Blick wert. Und dann haben sie auch nicht gerne Kontakt zu nicht adeligen", meinte er Schulterzuckend. In einer anderen Familie wäre er sicherlich anders erzogen worden.

Sie versprach ihm später das Quidditchfeld zu zeigen. Er nickte grinsend.

"Wenn es unbedingt sein muss", meinte er immer noch grinsend.

Sie meinte, dass man sich auch für Freunde ändern konnte und knuffte ihn noch einmal in die Seite.
Man konnte ja, aber nur für einen Freund sich zu ändern würde er sich nicht. Er erwiderte sonst aber nichts darauf.


Sie stellte sich beim Kampf wirklich besser an als er erwartet hatte, wenn er auch nicht sein volles Können zeigte. Er grinste, beim aufeinanderschlagen der Äste.

"Du machst das schon gut, für eine Anfängerin"
, erklärte er ihr grinsend.

"Wo hast du das gelernt?"
, fügte er, nachdem er einen weiteren Angriff ausgeführt hatte hinzu.

Gut, siekonnte zwar ein wenig, aber es war offensichtlich, dass sie noch keinen wirklichen Unterricht bekommen hatte. Vielleicht eher so etwas in der Art, wie sie hier gerade taten.

Dann entschloss er sich dazu, sein Tempo zu erhöhen und eine ganze Reihe von Schlägen auf sie zu führen. Zwar waren es einfache Schläge mit einem klar erkennbaren Muster, aber sie würden schon eine Spur schwerer für sie zu parieren sein, als die davor.
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BeitragThema: Re: Play - am Strand   So 9 Nov 2014 - 20:37

„Du bist also adelig?“, fragte ich nach, um sicher zu sein mit wem ich es hier zu tun hatte. Aber ob adelig oder nicht, dass spielte bei mir keine Rolle.
Ein Lächeln umspielte meine Lippen, als mich Alec fragte, woher ich das gelernt hatte. „Ich weiß nicht, ob meine Antwort dir gefallen würde.“
Das Tempo wurde schneller und ich hatte Mühe die Angriffe zu parieren. Ich wich im nächsten Moment nach rechts aus, rutschte dabei im Sand aus und viel mit dem Gesicht voraus in den Sand. Den Ast in meiner Hand ließ ich los, um mich mit den Händen im Sand aufzufangen. „Uff...“ Etwas benommen, drehte ich mich um und sah nach oben in Alec’s Gesicht. Ich spürte den kalten körnigen Sand an meiner Handfläche. Obwohl ich wusste, das Alec mich nicht angreifen würde, wenn ich am Boden liege, war ich dennoch wachsam.
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BeitragThema: Re: Play - am Strand   So 9 Nov 2014 - 23:33

Sie fragte noch einmal nach, ob er adelig war und er nickte zur Antwort.

"Ja, das Adelsgeschlecht de Fevré ist ein äußerst Traditionsreiches französisches Adelsgeschlecht, wobei wir mittlerweile nicht mehr in unserem Schloss residieren, zumindest meine Eltern nicht mehr, wobei mich das nicht sonderlich stört", erklärte er ihr, nicht ohne Stolz.

Auf seine Frage, woher sie das gelernt hatte, meinte sie, dass ihm die Antwort vermutlich nicht gefallen würde, das nahm er zur Kenntnis, aber nicht ohne weiter nachzubohren.

"Ach komm, ist doch egal, ich möchte es nur wissen. Vielleicht gibt es ja hier an der Schule jemanden, mit dem ich einen ernsteren Kampf austragen kann", meinte er.

Er merkte, dass er ihr mit seinen schnellen Angriffen jetzt eine größere Herausforderung gestellt hatte und wie ihre Defensive langsam. Als sie ihm ausweichen wollte, passierte es dann und sie rutschte weg und landete im Sand. Zwar fing sie sich noch mit den Händen ab.

Er kam einen Schritt auf sie zu, während sie sich umdrehte und dann zu ihm hochsah. Er grinste sie an und ging in die Hocke.

"Alles klar bei dir?", wollte er wissen.

"Ich glaube, wir haben uns eine kleine Pause verdient", beschloss er und ließ sich neben sie in den Sand fallen.

"Und, wie hat dir deine erste Trainingseinheit gefallen?"
, wollte er neugierig wissen.

Er hoffte, dass er sie während des Kampfes nicht zu sehr bedrängt hatte, denn das tat er oft, vor allem wenn er merkte, dass ein Gegner unterlegen war, neigte er dazu mit diesen zu spielen. Normalerweise tat es ihm auch nicht leid, aber bei ihr war es anders.

Er legte den Stock neben sich und richtete seinen Blick auf die im See verschwindende Sonne. Sie waren jetzt schon einige Zeit draußen und es würde sicherlich bald Dunkel werden.

"Gibt es hier eigentlich so etwas wie eine Ausgangssperre, ab der man sich nicht mehr draußen aufhalten darf?", wollte er neugierig wissen, nicht das ihm das brechen von Regeln etwas ausmachen würde.
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BeitragThema: Re: Play - am Strand   Mo 10 Nov 2014 - 0:22

Man merkte seinen Stolz an, als Alec auf meine Frage antwortete. Ich lächelte und hörte ihm zu, was er zu sagen hatte. Ich hatte noch nie einen Adeligen kennen gelernt. Ich dachte immer diese Leute saßen auf ihrem hohen Ross und blickten verächtlich auf die Bürger. Jedenfalls kamen sie mir im Fernsehen so rüber. Ich musterte Alec und fragte mich, ob er auf mich herabblickt, wenn wir uns nicht gut verstehen würden.
Ich musste seufzen, als Alec nachbohrte. „Ich muss dich leider enttäuschen. Hier gibt es niemanden, der mit dir einen ernsteren Kampf austragen könnte. Meine Familie ist ziemlich modern, weshalb wir Zuhause auch einen rieseigen Flachbildschirm und eine Menge Filmauswahl besitzen. Das was ich weiß, ist das was ich aus den Filmen gesehen habe.“ Ich zuckte kurz mit den Schultern.
Als ich auf dem Boden saß, entspannte ich mich, als Alec in die Hocke ging. „Alles in Ordnung.“, meinte ich und lächelte und beobachtete, wie er sich neben mir in den Sand setzte.
Auf seine Frage hin, wie mir die erste Trainingseinheit gefallen hatte, erwiderte ich nur: „Jetzt weiß ich wie sich Eragon gefühlt hatte, als er gegen Brom kämpfte. Es hat Spaß gemacht. Vielleicht sollte ich meine Eltern fragen, ob sie mich nicht bei einem Fechtverein anmelden.“
Ich betrachtete Alecs Profil, während er seinen Blick auf den See richtete. Er sah wirklich gut aus. Ich zog meine Beine an mich und richtete meinen Blick ebenfalls auf den See. „Offiziell ist die Ausgangsperre ab 22 Uhr. Ab diese Uhrzeit sollte man auch nicht mehr auf den Gängen herumlungern.“ Ein leichter Windhauch ließ meine Haare kurz durch die Luft wehen. Ich fing an zu frösteln. Meine Füße waren Kalt und der Wind war auch nicht gerade warm. Ich holte meinen Zauberstab heraus und murmelte einen Zauber, der meine Füße vom Dreck befreite und zog meine Socken und Schuhe wieder an. Ich war wirklich nicht so scharf drauf krank zu werden.
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BeitragThema: Re: Play - am Strand   Mo 10 Nov 2014 - 15:22

Nach seinem Nachbohren konnte er endlich eine Antwort aus ihr herausbringen. Es gab leider ihres Wissens nach keinen, der ihm hier im Schwertkampf gewachsen sein würde. Sie hatte ihr Wissen aus Muggelfilmen. Ihre Familie war sehr modern und besaß einen Flachbildschirm.

Er nickte. Es war bestimmt etwas neues. Selbst seine Eltern überlegten mittlerweile, sich ein wenig an die Muggelwelt anzupassen, da sie doch auch ein paar äußerst luxuriöse Annehmlichkeiten bot.

"Interessant, selbst meine Eltern überlegen, sich ein wenig der Muggelwelt zu öffnen, schließlich haben die dort eine Menge außergewöhnliche Luxusartikel hervorgebracht, aber bis jetzt konnten sie sich noch nicht endgültig entscheiden", meinte er ebenfalls ein wenig gleichgültig.

Als sie sagte, dass mit ihr alles in Ordnung war nickte er zufrieden und sogar ein wenig erleichtert. Klar, der Sturz sah nicht hart aus, aber es passierten oft bei den einfachsten Dingen die schwersten Verletzungen.

Auf seine Frage hin, wie ihr dieser kurze Kampf gefallen hatte, antwortete sie ziemlich komisch.

"Wer sind Eragon und Brom?", fragte er verwirrt. "Aber freut mich, dass es dir gefallen hat. Wir können das gerne noch mal machen, wenn du magst", fügte er noch an.

Dann zog sie ihre Beine an und folgte seinem Blick, bevor sie meinte, dass ab 22 Uhr die Ausgangssperre herrschte. Er nickte, nicht das es ihm was ausmachte, auch mal länger draußen zu sein.

Dann begann sie wieder ihre Schuhe anzuziehen.

"Ist dir kalt?", wollte er wissen und legte vorsichtig einen Arm um ihre Schulter.

Frauen war sowieso immer schneller kalt als Männern, aber immerhin hatte sie es versucht.

"Und wie fandest du es, barfüßig zu laufen?"
, wollte er wissen, nachdem sie ihre Schuhe wieder angezogen hatte. Ein Wunder eigentlich, dass sie so lange durchgehalten hatte.

Er würde allerdings auch nicht mehr lang ohne Schuhe herum laufen. Hier in England kam der Herbst viel schneller und kälte rund nasser als in Frankreich. Vermutlich war das noch warm für ihre Verhältnisse, dachte er sich.
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BeitragThema: Re: Play - am Strand   Mo 10 Nov 2014 - 22:18

„Es ist wirklich interessant, was Muggel alles erfinden um ihr Leben zu erleichtern.“, meinte ich und lächelte kurz.
Ich musste lachen, als Alec mich fragte wer Eragon und Brom waren. „Das sind Romanfiguren aus dem Roman Eragon. Darin geht es um Drachen, Elfen, Dämonen, Menschen, hässliche Ungeheuer.“ Ich fing ein wenig an von dem Inhalt des Buches zu erzählen. Das es sogenannte Drachenreiter gab, die mit ihren Drachen durch die Fantasiewelt flogen und sich um den Frieden kümmerten, bis ein verrückter Drachenreiter kam und alle anderen Reiter mit ihren Drachen umbrachte. Der Verrückte wurde dann König und viele Jahre später fand Eragon ein Drachenei und wurde ein Drachenreiter...
Als Alec noch anbot den Schwertkampf öfter zu machen, lächelte ich begeistert. „Sehr gerne, Alec.“
Ich hielt kurz inne beim Schuhe anziehen, als Alec vorsichtig einen Arm um meine Schulter legte. Ich war mir nicht sicher, ob mir das gefiel. Ich ließ es aber zu und nickte auf seine Frage, ob mir kalt war.
„Kalt, aber auch schön.“, gab ich zu und lehnte mich nach einer Weile an Alec. „Aber eine Erkältung möchte ich trotzdem nicht riskieren.“
Ich beobachtete, wie die letzten Strahlen der Sonne verschwanden. Ich merkte, dass ich anfing Alec zu vertrauen. Ich hoffte er würde es irgendwann nicht ausnutzen.
„Wusstest du schon, dass im See angeblich ein Krake lebt?“ Ich drehte mich zu Alec und grinste ihn an. Im See lebten noch andere Kreaturen. Angeblich gab es dort auch Wassermenschen.
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